Jordi, Eugen 1894 -1983

Drei Jahre nach seiner Geburt in Bern, zieht die Familie

1897 nach Belp, wo der Vater eine kleine Druckerei übernimmt.

So kommen die 5 Jordi-Brüder früh in Kontakt

mit dem grafischen Handwerk. 1915 beginnt Eugen Jordi

in München eine Ausbildung zum Grafiker. Aus seiner

Hand stammen z.B. die Logos des Sportgeschäfts Vaucher

in Bern, der Maschinenfabrik Aebi in Burgdorf sowie eine

Reihe von Briefmarken der PTT. In Jordis zeichnerischem und malerischem Werk, das in seiner zweiten Lebenshälfte die Gebrauchsgrafik in den Hintergrund drängt, herrscht der Alltag der Duchschnittsbuürger: Zugsreisende, Arbeiter, Passanten. Ohne Pathos, ohne ironische Pointierung schildert der Realist Jordi seineZeit und seine Zeitgenossen. Von 1946 –1961 ist er Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Bern. In den Fünfzigerjahren malt er zusammen mit Emil Zbinden und Rudolf Mumprecht auf den gewaltigen Staudamm-Baustellen in Oberaar und Albigna - ein eigenes Kapitel realistischer Kunst in der Schweiz.

 

Die Sammlung Schwaar umfasst 172 Arbeiten von Eugen Jordi.



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